chronische Wunden / Beinödeme

 

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Etablierung des Kaltplasmaverfahrens zur Wundbehandlung im Diabeteszentrum

 

Unsere Patientin Frau Doris B. aus Wennigsen nach der Behandlung Ihres Diabetischen Fußsyndroms mit Kaltplasma. Auf der Fußstation des Diabeteszentrums Bad Lauterberg wird aktuell die Wirksamkeit des neuen Verfahrens bei dem Krankheitsbild Diabetisches Fußsyndrom untersucht. Assistenzärztin Frau B. Resulaj ist mit der wissenschaftlichen Auswertung der Behandlungsfälle betraut.

 

 

Behandlung chronischer Wunden, unsere Expertise in Bad Lauterberg

 

Wenn Wunden nach 6 bis 8 Wochen nicht abheilen, spricht man von chronischen Wunden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Gerade bei Menschen mit Diabetes mellitus ist dies gefährlich. Es besteht ein hohes Risiko von Infektionen. Diese können sich rasch ausbreiten und bleibende Gesundheitsschäden verursachen. Am Fuß sind Amputationen die Folge. Im Diabeteszentrum Bad Lauterberg haben wir umfassende diagnostische Möglichkeiten aufgebaut, die Ursache der Wundheilungsstörung zu finden und einer fachgerechten Behandlung zuzuführen. Mit unseren Kooperationspartnern im Fußnetzwerk Niedersachsen können wir auch operative Verfahren anbieten.

 

Wir behandeln:

- alle Formern diabetischer Fußulcera

- infizierte Ulcera crures bei chronisch venöser Insuffizienz

- Necrobiosis lipoidica

- Ulcera bei Calxiphylaxie

- Pyoderma gangränosum

 

 

Unsere Oberärztin Frau Sarreiter ist als Fachärztin für Innere Medizin und Leiterin der Fußstation vertraut in der Differentialdiagnostik von chronischen Wunden. Sie ist in unserem Team für die diagnostischen Hautbiopsien, V.A.C.-Therapien und das Kaltplasma-Verfahren zur Wundbehandlung verantwortlich.

 

Hautbiopsien sind häufig zur Differentialdiagnostik chronischer Wunden notwendig. Sie werden unter lokaler Betäubung in unserem neuen Eingriffsraum auf Station 1 entnommen. Wir können vor Ort außerdem umfassende laborchemische Untersuchungen zur Feststellung immunologischer Erkrankungen durchführen. Die Wundreinigung erfolgt je nach Befund mechanisch oder biochirurgisch (Madentherapie). Mit dem Verfahren der intermittierenden pneumatischen Kompression können Ödeme ausgeschwemmt werden. Wir haben dazu mehrere Geräte angeschafft. Zur Verbesserung der Wundheilung wird bei uns die V.A.C.-Therapie eingesetzt. In speziellen Fällen kann Kaltplasma verwendet werden. Auch die Anwendung von speziell aufbereiteter Fischhaut zur Behandlung chronischer Wunden ist in unserem Zentrum bei einigen Verlaufsformen eines Diabetischen Fußsyndroms möglich.

 

 Bild: Fischhaut zur Behandlung chronischer Wunden im Diabeteszentrum Bad Lauterberg

 

Behandlung von Beinödemen, unsere Expertise in Bad Lauterberg

 

Die Ursache von chronisch geschwollenen Beinen (Ödemen) kann sehr unterschiedlich sein. Oft spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Häufig findet man venöse oder lymphatische Abflussstörungen. Aber auch Eiweißmangel (z.B. bei Nierenerkrankungen), eine Herzschwäche oder seltenere Systemerkrankungen müssen ausgeschlossen werden. Als Internisten sind die Ärzte im Diabeteszentrum Bad Lauterberg speziell ausgebildet und haben viel Erfahrung bei der Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen. 

 

Wir behandeln:

- Beinödeme venöser Ursache

- Beinödeme lymphatischer Ursache

- Beinödeme bei Herzinsuffizienz

- Beinödeme bei Eiweißmangel

- Beinödeme bei anderen Systemerkrankungen

 

 

 

Unser Angiologe Oberarzt Dr. Köthe kann mittels Duplexsonografie arterielle Durchblutungsstörungen ausschließen. Dafür steht ein neu angeschafftes modernes Sonografiegerät der Firma GE zur Verfügung. Außerdem ist eine Untersuchung der Venenklappen möglich. In Kooperation mit der Klinik für Angiologie im Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen können wir sehr kurzfristig sowohl die Erweiterung von Engstellen der Arterien als auch Bypass- OP organisieren. Als Facharzt für Innere Medizin und Angiologie kann Dr. Köthe auch seltenere Gefäßerkrankungen (wie z.B. Vaskulitiden) diagnostizieren und entsprechende Therapien einleiten.