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Das Deutsche Diabetes-Museum zog nach Bad Lauterberg Ein
Rückblick auf ein Stück
Medizingeschichte im Diabeteszentrum
Anschaulicher
sind aber die Geräte, etwa eins der ersten
Geräte, mit denen man die Blut- oder Harnzuckerwerte bestimmen
konnte, die
ersten Messgeräte, die 1968 auf den Markt kamen und dann immer
kleiner wurden.
Oder alte Insulinspritzbestecke mit den Glaskolben-Spritzen und dem
Dampfdestilator für Spritzen bis hin zu den Pens und
Insulinpumpen. Aus der DDR
stammt zum Beispiel die Spritzpistole.
Auch für Sehbehinderte gab und gibt es spezielle Hilfsmittel. Denn eine Folgeerkrankung des Diabetes ist die Schwächung der Sehkraft. Um die richtige Menge Insulin in einer Spritze ablesen zu können, gab es eine kleine Lehre aus Holz, in die man die Spritze legte und dann bis zum Anschlag leerte. Der Rest war die gewünschte Dosierung. Es gab auch sprechende Messgeräte.
Noch sind die beiden Vorstandsmitglieder aber mit dem Auspacken der Umzugskartons beschäftigt. Etwa ein Fünftel der Exponate kann bisher gezeigt werden. 1989 gründete Wolfgang Leder auf Anregung von Kindern mit Diabetes in der Universitätsklinik Freiburg eine erste Ausstellung in Bad Krozingen. 1992 gründete sich ein Trägerverein für das Deutsche Diabetes-Museum, das 1995 nach Bad Bevensen verlegt wurde. Als dort die Diabetesklinik schloss, kamen die Exponate 2004 nach Braunschweig, wo es aber keine Ausstellungsräume gab. So zog man mit dem Deutschen Diabetes-Museum nach Bad Lauterberg, wo es dauerhaft bleiben soll.Zwischen 9 und 16 Uhr ist es im Dachgeschoss des Diabeteszentrums zu besichtigen. Weitere Informationen bei Siegfried Golla (Telefon 05524 / 81-385). Das virtuelle Deutsche Diabetes-Museum ist unter www.deutsches-diabetes-museum.de zu finden. |
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